Belegstellenordnung

Belegstellenordnung

Belegstellenordnung der Buckfast Belegstelle Annaburger Heide

Für die Belegstelle wurde durch die "Bruder Adam - Karl Kerle Foundation",  das Kürzel für die Schreibweise im Pedigree die Buchstabenfolge - anbh - festgelegt.


Die vorliegende Belegstellenordnung gilt für die Buckfast Belegstelle Annaburger Heide.

Belegstellenordnung (Stand 23. Februar 2018)

  • Die Belegstelle ist eine Dienstleistungseinrichtung der Firma Zschopautaler Imker und ist für den Betrieb und die rechtlichen Rahmenbedingungen verantwortlich.
  • Ein Belegstellenleiter regelt den ordnungsgemäßen Belegstellenbetrieb. Der Belegstellenleiter kann weiteres Belegstellenpersonal berufen. Dieses unterstützt im Auftrag des Belegstellenleiters den reibungslosen Verlauf der Anlieferungen und Abholungen.
  • Königinnen zur Begattung kann jeder Imker anliefern. Sollten jedoch die Kapazitäten der Belegstelle erreicht werden, werden die Mitglieder der Buckfast Zuchtverbände bevorzugt.

  • Mit Abgabe zur Aufstellung der Begattungskästchen wird diese Belegstellenordnung automatisch anerkannt. Den Anweisungen des Belegstellenpersonals ist Folge zu leisten. Sie üben in Vertretung das Hausrecht aus.
  • Bevor Königinnen angeliefert werden können, muss eine Anmeldung beim Belegstellenleiter erfolgen, bei der Menge und Termin vereinbart werden. Nähere Einzelheiten werden auf dieser Homepage der Buckfast Belegstelle veröffentlicht.

  • Bei der Anlieferung und Abholung erfolgt die Kontrolle durch das Belegstellenpersonal. Bei Nichteinhaltung der Belegstellenordnung kann die gesamte Anlieferung abgewiesen werden. Ein Rechtsanspruch auf Aufstellung von Begattungseinheiten besteht nicht.

  • Die Aufstellung erfolgt auf eigene Gefahr. Der Belegstellenbetreiber übernimmt keinerlei Haftung für Schäden oder Verlust. Der Aufsteller hat für eine ausreichende Haftpflichtversicherung selbst zu sorgen.

  • Jeder Anlieferer gibt seine Begattungseinheiten an den genannten Stellen zur Aufstellung ab. Nach erfolgter Aufstellung werden die Begattungseinheiten an diesen Stellen wieder zur Abholung bereitsgestellt. Das betreten der Belegstelle für den Königinnenzüchter, ist auf Grund der Lage im Sperrgebiet Annaburger Heide nicht möglich.
  • Das Manipulieren von Begattungskästchen anderer Anlieferer kann als Sachbeschädigung betrachtet werden und bewirkt den dauerhaften Ausschluss vom Belegstellenbetrieb.

  • Die Deckel der Begattungseinheiten, Fluglochschieber und Drehschieber sind mit entsprechenden Sicherungen zu versehen. Das kann mittels Klebeband oder Pins und Reißzwecken erfolgen. Das Flugloch muß sich ohne mühe öffnen und schliessen lassen, so das beim Transport keine Bienen entweichen können.
  • Für eine erfolgreiche Begattung kann keine Garantie übernommen werden.
  • Bei Anlieferung ist ein Eintrag ins Belegstellenjournal notwendig, dabei werden erfasst:
    • Tag der Anlieferung und Abholung
    • Züchter mit Name und Wohnort
    • Zahl der angelieferten Königinnen
    • Abgabe des Gesundheitszeugnisses
    • Betrag der erhobenen Belegstellengebühr
    • Unterschrift des Züchters

  • Für die Abholung fremder Begattungseinheiten ist eine schriftliche Vollmacht erforderlich.

  • Zur Anlieferung sind alle Begattungskästen zugelassen. Für EWKs sind keine Aufstellmöglichkeiten oder Schutzhäuschen vorhanden, diese sind bei Anlieferung mit zu liefern. Auf einwandfreien Zustand und Drohnenfreiheit der Begattungseinheiten ist zu achten. Die Einheiten sind wetterfest mit Name und Adresse des Züchters zu versehen. Ohne Kennzeichnung kann nicht aufgestellt werden. Die Seuchenfreiheitsbescheinigung muss mit den Adressen der Kästchen übereinstimmen. Jede Begattungseinheit ist mit einem Drohnenabsperrgitter zu versehen.
  • Die Aufstellungsdauer der Begattungseinheiten beträgt zwei Wochen. Ein längerer Verbleib kann mit dem Belegstellenleiter in Ausnahmefällen vereinbart werden.
  • Die Völkchen müssen ausreichend mit Bienen und Futter versorgt sein. Honig sollte nicht verwendet werden (Räubergefahr). Eine Nachversorgung durch das Belegstellenpersonal kann nicht erfolgen. Die Begattungseinheiten werden ausser zur Kontrolle auf Drohnenfreiheit vom Belegstellenpersonal nicht geöffnet.
  • Die Völkchen müssen mit einem Drohnenabsperrgitter versehen sein. Das Belegstellenpersonal wird dies bei der Anlieferung prüfen. Ohne Drohnenabsperrgitter kann nicht aufgestellt werden.
  • Bei der Anlieferung ist ein entsprechendes Gesundheitszeugnis gemäß der jeweiligen Anordnung des Veterinäramtes zwingend vorzulegen. Ohne Gesundheitszeugnis kann nicht aufgestellt werden.
  • Das Begattungsergebnis ist durch den Züchter zeitnah bis spätestens 31. August mitzuteilen.
  • Die Abstammung der aufgestellten Drohnenvölker wird vor der Belegstellensaison auf der Homepage und weiteren Infomaterialien bekannt gegeben. Die Betreuung und die Verantwortung für Vatervölker obliegen für die Dauer der Aufstellung dem Belegstellenpersonal.
  • Die Anlieferungs- und Abholtermine zu der Belegstelle werden gesondert geregelt. Abweichungen von diesen veröffentlichten Terminen sind nur gegen Kostenübernahme oder nach Vereinbarung möglich.
  • Für jede Anlieferung der Belegstelle werden folgende Gebühren erhoben:
    • Anlieferungsgebühr: 6,00 € je Königin
    • Für Mitglieder des Landesverbandes Buckfast Sachsen 5,- €, vorbehaltlich der Voranmeldung und Vorkasse der Gebühr
    • Beitrag zur Zuchtförderung: 5,00 € je Anlieferung
  • Diese Belegstellenordnung tritt mit ihrer Veröffentlichung auf der Homepage in Kraft und gilt bis eine neuere Version erscheint.

 

Frankenberg, den 23.02.2018